Fortbildung

Grenzenloses Wissen mit „Modern Dental Connect“

Die grenzübergreifende Fortbildungs-Plattform „Modern Dental Connect (MDC) – A Smile Is Connecting People“ ist online, Dr. Britta Schmitz, angestellte Zahnärztin aus Kleve, outet sich als echter Fan. Warum? Das erklärt sie im Interview.


Modern Dental Connect

Nicht nur nach Feierabend, auch während der Arbeitszeit schaut Dr. Britta Schmitz ins MDC-Portal. Denn hier findet sie auch nützliche Tipps für den Praxisalltag. © permadental


Modern Dental Connect (MDC) funktioniert in Englisch, Deutsch, Niederländisch und Französisch. Der User entscheidet, in welcher der vier Sprachen er sich auf dem Portal bewegen möchte. Wie wichtig ist das länderübergreifende Lernen?

Schmitz: Ich halte Modern Dental Connect gerade in Pandemie-Zeiten für ein super Angebot. „Dank Corona“ mussten wir nicht nur auf zahllose Fortbildungsveranstaltungen verzichten, sondern auch auf die Internationale Dentalschau (IDS) in Köln. Aber ein kollegialer, internationaler Austausch ist extrem wichtig. Ohne ihn kann es zu erheblichen Missverständnissen kommen.

Inwiefern?

Schmitz: Im englischsprachigen Raum heißen beispielsweise unsere schönen Teleskoparbeiten GERMAN CROWNS. Das sollte man wissen. Zweites Beispiel: Wir alle lieben Ledermix bei einer Wurzbehandlung. In den USA ist Ledermix aber wegen möglicher Nebenwirkungen sogar verboten. Auch das sollte man „auf dem Schirm“ haben. Wünschenswert wäre im nächsten Schritt deshalb auch ein internationales Diskussionsforum in englischer Sprache, um den länderübergreifenden Kollegenaustausch zu intensivieren.

Wie finden Sie sich in dem Angebot aus mehreren Ländern zurecht?

Schmitz: Die Seite bietet mir eine Suchfunktion. Ich kann die Angebote nach Sprache, Zielgruppe, Land, Kategorie und Zeitraum selektieren. Auch eine Stichwortsuche ist möglich. Es gibt ein spannendes Angebot von Praktikern für Praktiker. Die Speaker stammen meist aus einem der jeweiligen europäischen Länder. Zu den Themen zählen unter anderem das präzise Scannen ganzer implantologisch versorgter Kiefer und die anschließende Fertigung der Suprakonstruktionen im komplett digitalen Workflow.

Was interessiert Sie besonders an dem bereits bestehenden Fortbildungsangebot?

Schmitz: Das Video zur korrekten Aligner-Behandlung und Abrechnung fand ich hoch spannend. Die aktuell sehr aggressive Aligner-Werbung auf Social Media und im Fernsehen haben schon jetzt für eine große Unsicherheit bei Patienten und auch Praxen gesorgt. Da kommt es gerade zur rechten Zeit, dass Behandler schnell und einfach an gut gemachte Informationen gelangen. Wenn uns Patienten jetzt nach Bleaching oder einer Aligner-Therapie fragen, haben wir die richtigen Angebote.


Wie unterscheidet sich Modern Dental Connect von herkömmlichen Fortbildungsangeboten?

Schmitz: Es entstehen allein durch die Nutzung des Portals keinerlei Kosten. Die Webinare und Videos kann man sich kostenlos ansehen. Und: Die Registrierung ist komplett unabhängig von einer Geschäftsbeziehung zu einer Firma der Modern Dental Europe. Auch das begrüße ich sehr. Zudem ist der Internetauftritt sehr übersichtlich.

Für Fortbildungsangebote kann aber schon eine Teilnahmegebühr fällig werden …

Schmitz: Richtig, die Kosten werden aber deutlich ausgewiesen, versteckte Kosten existieren nicht. Als registrierter Nutzer erhält man auch in gewohnter Weise Fortbildungspunkte und ein Zertifikat.

Planen Sie, ein Fortbildungsangebot zu buchen?

Schmitz: Ich habe ein Abrechnungsseminar im November in Münster gebucht, eine Präsenzveranstaltung, Kostenpunkt: 49 Euro.

Wie häufig informieren Sie sich bei Modern Dental Connect?

Schmitz: Ich schaue inzwischen täglich rein.