Ergebnisse der Dentista-Umfrage zum Verdienst von Zahnärzten

Wie zufrieden sind angestellte Zahnärzte mit ihrem Gehalt?

Ob angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte mit ihrem Verdienst zufrieden sind, wollte der Verband Dentista herausfinden und startete im Frühjahr eine Online-Umfrage. Die Ergebnisse deuten auf einen Nachbesserungsbedarf beim Gehalt.


Bei den jungen Angestellten ist die Meinung geteilt: Etwa zu gleichen Teilen sind sie mit ihrem Gehalt "sehr/ eher zufrieden" und "nicht bis gar nicht zufrieden". © proDente e.V./Johann Peter Kierzkowski


Zwei Drittel der Zahnärzte und Zahnärztinnen bis 35 Jahre, die in einem Angestelltenverhältnis arbeiten, sind mit ihrem Gehalt „nicht bis gar nicht zufrieden“ (ein Drittel) oder „eher nicht ganz so zufrieden“ (ein Drittel). Das ergab eine erste Auswertung einer nicht-repräsentativen Online-Befragung des Verbands Dentista. Aber immerhin: Etwas mehr als ein Drittel ist mit seinem Gehalt „sehr zufrieden bis eher zufrieden.“ Überwiegend Frauen (zwei Drittel) hatten sich an der Online-Umfrage für angestellte Zahnärzte beteiligt. Detaillierte Umfrageergebnisse, etwa zu der Frage, was Zahnärzte in Anstellung im Schnitt verdienen, hat Dentista bislang nicht veröffentlicht.

Wenig überraschend beurteilten die Arbeitgeber, von denen zwei Drittel männlich waren, die Bezahlung ihrer Mitarbeiter positiver als die Angestellten: Zwei von drei Arbeitgebern sind mit dem, was sie zahlen,  „zufrieden“ bis „sehr zufrieden“, nur sehr wenige sind „ganz unzufrieden“. Insgesamt hatten sich fast 750 Personen an der Umfrage beteiligt, dabei etwas mehr Arbeitnehmer als Arbeitgeber.

Die meisten arbeiten in einer Kleinstadt

Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer arbeiteten überwiegend in einer Kleinstadt, die Arbeitgeber eher in ländlicher Region als die Angestellten. Bei diesen stand die Großstadt an zweiter Stelle.

Bei den Arbeitnehmern waren knapp zwei Drittel angestellte Zahnärzte, knapp ein Drittel Ausbildungsassistenten und rund sieben Prozent Weiterbildungsassistenten (darunter zu gleichen Teilen KFO, Oralchirurgie und „Sonstige“). 80 Prozent der Umfrageteilnehmer arbeiten in Vollzeit, etwas mehr als 15 Prozent in Teilzeit (bis 30 Stunden) und nur sehr wenige „bis 15 Stunden“.

Dentista kündigte an, dass in den nächsten Wochen Detailauswertungen folgen.