Rauchstopp

Mit dem Rauchen aufhören? Der Zahnarzt kann helfen

Die Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe bietet einen Kurs für Zahnarztpraxen an, in dem der Zahnarzt und das Praxisteam lernen, wie sie Patienten bei der Tabakentwöhnung helfen.


Dipl.-Psych. Peter Lindinger

Dipl.-Psych. Peter Lindinger (r.) gibt Tipps. © Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe (Screeenshot)


Das Jahr ist noch jung, die guten Vorsätze – zu denen der Klassiker „Endlich Nichtraucher werden“ gehört – haben jetzt gute Chancen, auch tatsächlich umgesetzt zu werden. Was viele nicht wissen, auch der Zahnarzt kann dem Patienten dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören.

In einem Video der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe erklärt Dipl.-Psych. Peter Lindinger, der vielen Zahnarztpraxen geholfen hat, ein „Anti-Rauch-Programm“ aufzubauen, worauf es dabei ankommt. „Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Teamarbeit“, sagt er. Der Zahnarzt und das Team sollten die Ansprache des Patienten beide nicht scheuen. Wenn eine Praxis auf dem Gebiet tätig werden möchte, sollte man Verständnis für das Suchtverhalten der Raucherinnen und Raucher haben. Tabakabhängigkeit erfülle einen Krankheitswert, da sei es „mit dem Willen alleine nicht mehr getan.“ Zum anderen gebe es eine Fülle geprüfter Methoden, mit denen Patienten unterstützt werden können, dabei sollte man sich als Zahnarzt an den Leitlinien orientieren.

Am. 26. Februar 2016 findet an der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe ein Kurs mit Dipl.-Psych. Peter Lindinger statt, in dem er sein Konzept erläutert.