Dürr Dental baut Infrastruktur aus

Feierliche Einweihung des Neubaus in Gechingen

Seit mehr als 77 Jahren wächst das traditionsbewusste Familienunternehmen Dürr Dental stetig und baut als Konzerngesellschaft seine deutschen Standorte in Bietigheim-Bissingen, Kornwestheim und Gechingen sukzessive aus. Jetzt wurde am 19. September ein Neubau der Dürr Optronik GmbH in Gechingen feierlich eingeweiht.


Bei der Zeremonie wurde das symbolische Band von Martin Dürrstein, Christian Schorndorfer, Peter Dürrstein und Alexander Hack (v.l.n.r.) durchtrennt. ©Hoffmann


Im Schwarzwald bewegt sich was – das inhabergeführte Dentalunternehmen Dürr Dental sorgt dafür, dass die Region um die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart wie in der Vergangenheit auch in Zukunft weiterhin als Herkunft für hochwertige Dentalgeräte aus regionaler Fertigung gelten wird. Seit mehr als 77 Jahren wächst das traditionsbewusste Familienunternehmen stetig und baut als Konzerngesellschaft seine deutschen Standorte in Bietigheim-Bissingen, Kornwestheim und Gechingen sukzessive aus. Jetzt wurde am 19. September ein Neubau der Dürr Optronik GmbH in Gechingen feierlich eingeweiht.


Neubau mit Trainingszentrum

Das erste Gebäude wurde hier 1968 mit 1700 Quadratmetern erbaut, berichtet Peter Dürrstein, Geschäftsführer der Dürr Optronik GmbH & Co. KG, in seinem Abriss zur Historie des Gechinger Standorts. Als man sich entschied, in die Fertigung von Röntgengeräten einzusteigen, war klar, dass der Platz nun nicht mehr ausreiche. So entstand in den letzten eineinhalb Jahren auf 3070 Quadratmetern Raum für die Elektronikfertigung inklusive vollautomatischer SMD-Leiterplattenbestückung und die Endmontage des 3D VistaVox. Zusätzlich beherbergt das neue 4,2 Millionen teure Gebäude die Einkaufsabteilung, ein Betriebsrestaurant sowie ein Innovations- und Schulungszentrum für Bildgebung. Aktuell arbeiten dort rund 140 Mitarbeiter, darunter neun Auszubildende im Bereich Industriemechanik und Elektrotechnik.

Schwäbische Familientradition

Mit Gechingen verbindet das Traditionsunternehmen mehr als die lokale Nähe zum Firmenhauptsitz in Bietigheim-Bissingen. Die Brüder Karl und Wilhelm Dürr, die die DÜRR DENTAL SE 1941 gründeten, stammen von hier. In mittlerweile dritter Generation zeichnen heute Martin Dürrstein als Vorstandsvorsitzender der Konzerngesellschaft und Peter Dürrstein für die Geschicke des Unternehmens verantwortlich. Heute wie damals gelte die Prämisse: „Wenn die Zahnärzte ein Problem haben, sollen sie zu uns kommen. Wir finden eine Lösung“, betont Martin Dürrstein. Zugute komme dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern insbesondere, dass Dürr Dental als Familienunternehmen flexibler und unabhängiger im Handeln sei. „Es ist für uns kein Problem, auch mal durch ein schwieriges Jahr zu gehen“, erklärt er.

Fertigungsprozesse mit Liebe zum Detail

Neben den beiden Dürrstein-Brüdern fassten Christian Schorndorfer, Geschäftsführer Dürr Dental Global, und Alexander Hack, Leiter Geschäftsbereich Diagnostische Systeme, tatkräftig mit an, als es ans zeremonielle Zerschneiden des Eröffnungsbandes ging. An der feierlichen Eröffnung des Gebäudes nahmen unter anderem Dürr Dental-Außendienstmitarbeiter, Händler und Pressevertreter teil. Bei einer Führung durch den Standort konnten die Gäste spannende Einblicke in die Elektronikfertigung erhalten. Dabei wurde klar, wie viel Detailliebe und Qualitätskontrolle in den einzelnen Prozessen steckt. Beeindruckende Prüfprozesse von elektronischen Bauteilen unter besonderen Bedingungen garantieren Hochleistungen in der Bildgebung.

Seit mehr als 50 Jahren ist Dürr Dental bereits in der Röntgentechnik tätig. Fast zehn Milliarden Aufnahmen wurden seitdem mit Geräten aus dem Unternehmen angefertigt. Heute zählt die Bildgebung neben Produkten zur Praxisversorgung und Zahnerhaltung sowie Hygiene zu den drei Kernbereichen.

Seit 50 Jahren Erfahrung in der Bildgebung

Neben intraoralen Kamerasystemen (VistaCam), Sensoren (VistaRay) und Speicherfolienscannern (VistaScan) bietet das Unternehmen mit 2D- und 3D-Röntgengeräten (VistaPano S und VistaVox S) die passenden Geräte für unterschiedliche Bedürfnisse. Die offene Imaging Software VistaSoft ergänzt das Bildgebungsportfolio von Dürr Dental.

Zur IDS 2019 steht unter anderem der Release des VistaVox S Ceph an, ein 2D-/3D-Hybridröntgengerät mit Fernausleger. Außerdem wird Dürr Dental mit den neuen Modulen VistaSoft Implant und VistaSoft Guide Lösungen für den digitalen dreidimensionalen Workflow anbieten, die Themen wie „Backward-Planning“ und Bohrschablonenplanung ermöglichen.