Jung und ästhetisch

DGÄZ veranstaltet erstmals Nachwuchs-Kongress

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ) veranstaltet in diesem Jahr am 6. und 7. September erstmals einen Kongress für den Nachwuchs. Das Motto: "Jung und ästhetisch".


Die regionalen Young Esthetics Circle sind beim zahnmedizinischen Nachwuchs sehr beliebt. Die Fragen und Diskussionen der Besucher dieser YECs lieferten das Themenspektrum für den 1. Kongress der DGÄZ, der sich ausschließlich an den Nachwuchs richtet. © bildfolio/Bostelmann


„Der Karriereanfang stellt die qualitativen Weichen für das weitere Berufsleben und unser Kongress soll bei der Weichenstellung helfen“ erklärt Dr. Helena Koch-Bienas (Lachen/Schweiz), die diese erste Tagung für die DGÄZ-Youngsters zusammen mit DGÄZ-Vorstandsmitglied Dr. Florian Rathe (Forchheim) an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main moderiert. „Nur wer von Beginn an lernt, höchste Qualität umzusetzen, kann später darauf aufbauen“, beschreibt Koch-Bienas die Hintergründe des Kongresses. Sie engagiert sich schon seit 2016 in der DGÄZ.

Das Themenspektrum des Kongresses orientiert sich an den Fragen und Diskussionen junger Zahnärztinnen und Zahnärzte in den lokalen Qualitätszirkeln der DGÄZ-Youngsters: Expertinnen und Experten beschreiben Möglichkeiten und Grenzen des Bleachings, monolithische Veneers und ästhetische Korrekturen mit Compositen.

Theorie und Praxis kombiniert

Die Themen stehen neben den Vorträgen auch im Mittelpunkt von Workshops, erklärt Koch-Bienas: „Wir kombinieren bei unserem Kongress Theorie mit Praxis, stimmen die beiden Parts aufeinander ab und bereiten sie so auf, dass sie für unsere Kolleginnen und Kollegen direkt anwendbar sind. „Die beste Theorie bringt uns in der Patientenbehandlung nichts, wenn wir ihre praktische Umsetzung nicht beherrschen, genauso wenig hilft uns bloßes handwerkliches Geschick, wenn wir die Indikation nicht korrekt stellen können oder uns die Materialien fremd sind. Dann scheitern wir im Langzeiterfolg.“

„Die Kongress-Inhalte von Freitag und Samstag werden sich symbiotisch zum notwendigen Knowhow verbinden, das am darauf folgenden Montag in der Praxis umsetzbar ist“, sagt Dr. Rathe. Die Teilnehmer lernen – dies ein weiterer Pluspunkt der Tagung – von den besten Spezialisten, die nicht nur die Vorträge, sondern auch die Workshops gestalten. Strategien, die eine Praxis erfolgreich machen, runden die Tagung ab. Das Motto: „Raus aus dem Mittelmaß“.

Am Freitagabend – zwischen Theorie und Praxis – können die Teilnehmer bei Äppelwoi und „Frankfurt by night“ networken und Kontakte knüpfen.

Mehr Informationen zum Kongress gibt es unter youngsters.dgaez.de.