Frühjahrsempfang von BZÄK und KZBV

Das BMG verspricht: Neue Approbationsordnung in diesem Jahr

Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), kündigte auf dem Frühjahrsfest der BZÄK und KZBV am 26. April in Berlin an, bis September eine Reform der derzeit gültigen zahnmedizinischen Approbationsordnung vorzulegen.


"Die Erwartung der Studenten ist jetzt maximal hoch", sagt BdZM-Verbandsvorsitzende Becker. © skynesher/iStock


Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer, äußerte sich zufrieden angesichts der durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) angekündigten Neufassung der Approbationsordnung für Zahnärzte. Nach 60 Jahren käme nun eine neue Approbationsordnung, die der modernen Zahnmedizin gerecht würde.

Auch der Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland (BdZM e. V.) begrüßt die Ankündigung des BMG, denn damit würden „endlich die Voraussetzungen für ein moderneres Studium“ geschaffen.

Protest verschoben

Auch der bundesweite angekündigte dreitägigen Protests der 13 000 Zahnmedizinstudenten für Mitte Mai, der ausgerufen wurde, falls das BMG nicht seine jahrelange Verzögerungstaktik aufgebe, sei verschoben.

Aber: „Der bundesweite Protest ist damit nicht endgültig vom Tisch“, sagt BdZM-Verbandsvorsitzende Kai Becker, „wir messen jetzt das BMG an seinem Versprechen, die Approbationsordnung tatsächlich umzusetzen und nicht, wie so oft, auf die lange Bank zu schieben. Die Erwartung der Studenten ist jetzt maximal hoch und eine Verzögerung des Projekts wird einen Protest nach sich ziehen.“