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BZÄK gründet Beratungsforum zur GOZ


Beratungsforum: Dr. K. Ulrich Rubehn (BZÄK), Ditmar Lümmen (Bundesinnenministerium/Beihilfe), Dr. Volker Leienbach (PKV-Verband), Jürgen Miebach (PKV-Verband), Jost Rieckesmann (BZÄK) Foto: BZÄK


Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Beihilfestellen von Bund und Ländern richten ein Beratungsforum für Gebührenordnungsfragen zur GOZ ein. Zusammen wollen die Partner daran arbeiten, die Rechtsunsicherheit nach der Novellierung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) zu beseitigen.

Das neue Gremium hat die Aufgabe übernommen, grundsätzliche Auslegungsfragen der GOZ, Fragen der privatzahnärztlichen Qualitätssicherung sowie Fragen des Inhalts und der Abgrenzung privatzahnärztlicher Leistungen zu diskutieren und „möglichst einvernehmlich zu beantworten“.

Die neue Gebührenordnung für Zahnärzte ist zum Jahreswechsel 2012 in Kraft getreten. „Jede Novellierung eines Gesetzes oder einer Verordnung führt notwendigerweise zu Verallgemeinerungen und neuen Interpretationsräumen“, heißt es in einer Mitteilung der BZÄK.

Das Beratungsforum versteht seine Aufgabe als „gelebte Verantwortung der beteiligten Organisationen, die auf diesem Wege bemüht sind, dass Auslegungsprobleme der GOZ nicht auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden.“ Die Beteiligten wollen damit zugleich ein Signal an die Politik senden: Die Selbstverwaltung funktioniert. Ein die „Versozialrechtlichung der Gebührenordnung vorantreibendes GOZ-Bewertungsinstitut“ dagegen brauche niemand.