Umfrage: Das sagen die Patienten

Blutungen nach der Weisheitszahn-OP sind normal

Nahezu jeder hat mit Blutungen nach einer Weisheitszahn-Operation zu kämpfen, die meisten empfinden sie sogar als "stark". Wann die Blutungen aufhören, ist individuell unterschiedlich.



Zu den unangenehmen Begleiterscheinungen einer Weisheitszahn-OP zählen die Blutungen nach der Extraktion der Zähne. Blutungen nach der Operation treten bei nahezu jedem Patienten auf, rund jeder zweite empfindet sie sogar als „stark“.  Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Portals www.weisheitszaehne-op.de unter rund 1000 Patienten. Bei den meisten Patienten waren die Blutungen jedoch bereits schnell wieder gestillt, nur zehn Prozent hatten länger als drei Tage mit Blut im Mund zu kämpfen, bei einem Drittel war bereits wenige Stunden nach der OP kein Blut mehr zu sehen.

Die Dauer der Blutung hängt natürlich auch von der Schwere der Operation ab – wurde nur ein Zahn entfernt oder kamen gleich alle vier Zähne raus? Natürlich ist auch das Patientenempfinden unterschiedlich: Was für den einen eine „leichte“ Blutung ist, empfindet der andere bereits als „schwer“.

Patientenumfrage: Im Unterkiefer blutet es mehr

Die Patienten sollten in der Umfrage auch beurteilen, ob ihre Blutungen im Ober- oder Unterkiefer stärker waren. „Offenbar scheint das Ziehen der Weisheitszähne im Oberkiefer unproblematischer zu sein als im Unterkiefer. 77 Prozent unserer Leser hatten im Unterkiefer mit stärkeren Blutungen nach der OP zu kämpfen“, interpretiert Portalbetreiber Michael Mitterer das Ergebnis.

Wenn es darum geht, wie die Blutung am besten gestillt werden soll, scheuten offenbar die meisten den erneuten Kontakt zum Zahnarzt. Rund 60 Prozent googelten die Antwort lieber („ging schneller so“), etwa 40 Prozent riefen bei ihrem Zahnarzt oder Kieferchirurgen an und baten dort um Rat.

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