Operio

Schutzmaßnahmen gegen Coronavirus in der Zahnarztpraxis

Operio ist ein steriles Air Flow-Gerät, das schon seit vielen Jahren im OP-Raum und ambulanten Bereich eingesetzt wird, um aseptische Bedingungen zu erzeugen die bisher nur in einem teuren OP-Saal möglich waren.


Operio ist ein steriles Air Flow-Gerät, das schon seit vielen Jahren im OP-Raum und ambulanten Bereich eingesetzt wird, um aseptische Bedingungen zu erzeugen. © operio


Die sterilen Air Flow-Geräte Operio erzeugen sterile Bedingungen, die bisher nur in einem teuren OP-Saal möglich waren. Das sterile Air Flow-Gerät Operio filtert die Umgebungsluft durch einen hochreinigenden H 14 Hepa-Filter mit einem Wirkungsgrad von mehr als 99,9 Prozent. Bakterien, Mikroorganismen und Viren (auch Coronavirus COVID-19) werden eliminiert.

Die Geräte können so positioniert werden, dass man eine „keimfreie Zone“ errichtet, die einen größtmöglichen Schutz sowohl für das OP-Team als auch den Patienten bietet. Die Geräte filtern 400 m3 Luft pro Stunde, so dass die Mikroorganismen im gesamten Raum reduziert werden. Bei einer „Standardpraxis“ von 40 m3 wird der gesamte Raum alle sechs Minuten komplett durchgefiltert. Die Geräte erzeugen auf den Instrumenten und OP-Feld (und darauf kommt es an) eine höhere Asepsis als jeder vergleichbare OP-Saal der Klasse 1B, da der sterile Air Flow direkt und unmittelbar die Instrumente und das OP-Feld schützt ohne Verwirbelungen wie OP-Leuchten oder OP-Team.

Durch die mobilen Operio-Systeme können bestehende OP- und Eingriffsräume kostengünstig aufgerüstet werden bei gleichzeitiger Sicherheit für Arzt und Patient.

Coronavirus in der Zahnarztpraxis

Durch die zunehmende Verbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 sind Chirurgen und OP-Personal in der Oralchirugie und Implantologie einem besonders hohem Risiko ausgesetzt. Bei der Behandlung in Zahnarztpraxen werden häufig rotierende Instrumente im Mundbereich eingesetzt. Wenn man Zähne beschleift oder Parodontalbehandlungen durchführt, entstehen Aerosole. Das ist ein feiner Wassernebel, der sich um den Patienten ausbreitet und auch noch lange in der Raumluft bleibt. Diese Aerosole sind ein ideales Transportmedium für Viren.

Persönliche Schutzausrüstung für das Personal (Schutzbrille mit Seitenschutz, Atemschutzmaske FFP2, sterile Handschuhe, langärmliger Schutzkittel, das Tragen einer Kopfhaube) sind wichtig und können den Schutz erhöhen. Die chirurgische Gesichtsmasken sind jedoch nicht zum Schutz vor Ansteckungen gemacht, sondern dienen in erster Linie dafür, dass aus dem Atemtrakt von Chirurgen keine möglicherweise infektiösen Tröpfchen in das Operationsgebiet gelangen.

Weitere Informationen unter https://www.operio.eu/

Ing. Andreas Kunze, Heilbronn