Straumann: Leiter Forschung, Entwicklung und Operations

Mark Johnson „beerbt“ Dr. Gerhard Bauer

Mark Johnson tritt als Leiter Forschung, Entwicklung und Operations in die Geschäftsleitung von Straumann ein und folgt Dr. Gerhard Bauer, der nach einer herausragenden Karriere in der Gruppe in den Ruhestand geht.


Mark Johnson ersetzt Dr. Gerhard Bauer im Vorstand der Straumann Gruppe. © Straumann


Die Straumann Gruppe hat bekannt gegeben, dass ihr Executive Vice President of Research, Development & Operations, Dr. Gerhard Bauer, Ende Juni dieses Jahres in den Ruhestand gehen wird. Als Nachfolger wird Mark Johnson ernannt. Er ist Ingenieur und ein sehr erfahrener Manager mit einer starken Erfolgsbilanz in den Bereichen Produktion und Operations Management, die er sowohl in der Medizinprodukte-Branche als auch in anderen Bereichen unter Beweis gestellt hat. Johnson wird Mitglied des Executive Management Board und seinen Sitz in Basel haben. Er wird am 1. Mai in das Unternehmen eintreten.

„Großer Beitrag zur Straumann Gruppe“

Guillaume Daniellot, CEO der Straumann Gruppe, kommentierte: „Wir sind mit unserer erstklassig organisierten Produktion, unserem starken F&E und Operations-Team und einer soliden Planung sehr gut für die Zukunft aufgestellt. Dafür und für seinen großen Beitrag zur Straumann Gruppe allgemein sind wir Gerhard aufrichtig dankbar. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für seinen Ruhestand. Wir wünschen Mark Johnson für die Zukunft viel Erfolg und freuen uns, dass er seine Erfahrungen sowohl im Operations- als auch im Management-Bereich in unser Unternehmen einbringen wird. Diese sind für unser weiterhin global expandierendes Business und für uns als innovationsstarkes Unternehmen, das sich in einem immer stärker regulierten Umfeld bewegt, überaus wertvoll.“

Gerhard Bauer ist seit 2010 bei Straumann tätig und hat einen wesentlichen Beitrag zu den Erfolgen, der Kultur und der Reputation des Unternehmens geleistet. Während seiner Amtszeit hat sich die Produktionsleistung sowie die Zahl an neuen Produkten signifikant erhöht. Gleichzeitig wurde die Bruttomarge von Jahr zu Jahr kontinuierlich gesteigert. Einen wesentlichen Beitrag hierzu haben die Einführung neuer Technologien wie Roboter und optische Inspektionssysteme sowie die Umsetzung schlanker Prozesse im Sinne des Lean Management geleistet. Unter seiner Führung hat Straumann seine Produktionsstätten in der Schweiz und in den USA kontinuierlich ausgebaut und zusätzlich die Produktionseinheit für Biomaterialien in Schweden ausgebaut. Das Team für Qualitäts- und Zulassungsmanagement der Gruppe hat sich erfolgreich an die sich ständig verändernden globalen Anforderungen angepasst und die Bilanz externer Audits ist hervorragend. Darüber hinaus ist die Gruppe bestens auf die bevorstehende MDR (Medical Device Regulation) vorbereitet. Die F&E-Gruppe hat unzählige Studien durchgeführt und dokumentiert, was zu einer Vielzahl von Produktregistrierungen auf der ganzen Welt geführt hat. Somit kann die Gruppe ihren Kunden und deren Patienten weltweit innovative Behandlungen und Lösungen anbieten, die zu vorhersagbaren Ergebnissen führen.

Mehr als 20 Jahre Erfahrung im Operations Management

Mark Johnson ist eine sehr erfahrene Führungskraft im Bereich Operations Management. Er hat einen technischen Hintergrund und sammelte bereits früh in seiner Karriere internationale Führungserfahrung in der Fertigungs- und Betriebstechnik, bevor er in die Medizinprodukte-Branche wechselte. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Operations Management von Medizinprodukten, darunter auch Produkte der FDA-Klassen II und III. Im Laufe seiner Karriere hatte er verschiedene Funktionen im Bereich Forschung und Entwicklung inne. Unter anderem arbeitete er drei Jahre im Dentalsektor bei Philips Oral Healthcare (Sonicare), wo er den F&E-, Qualitäts- und Operationsbereich leitete.

Johnson kommt zur Straumann Gruppe von Epredia (der früheren Anatomie- und Pathologiedivision von Thermo Fischer Scientific, die von KKR erworben wurde), wo er seit 2016 für das weltweite Operations Management verantwortlich war. In dieser Funktion war er für 10 Produktionsstätten in sechs Ländern zuständig. Die vorhergehenden 10 Jahre war er bei Medtronic für den Bereich Operations und Supply Chain Managment verantwortlich, zunächst für die Physio-Control Division und später für Surgical Technologies, wo er 14 Fertigungsstätten mit einem Umsatz von 2 Milliarden USD leitete. Von 2003 bis 2006 arbeitete er für Philips Electronics Oral Healthcare (Sonicare), und von 1999 bis 2003 hatte er leitende Funktionen in zwei Unternehmen, die für die Medizinprodukte- und Computerbranche produzierten, inne.

Johnson hat einen BSc (Bachelor of Science) in Maschinenbau von der Washington University. Zusätzlich schloss er das Management-Programm der Foster School of Business an derselben Universität ab. Er ist ein Six Sigma Green Belt (Motorola, Flextronics) und ein zertifizierter Lean-Management-Experte. Er ist amerikanischer Staatsbürger und wurde 1958 geboren.