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04.05.17 / 14:26
Onlineumfrage von jameda

Patienten gehen differenziert mit Online-Bewertungen um

Arztbewertungen im Netz entscheiden in vielen Fällen darüber, ob ein Termin beim entsprechenden Arzt ausgemacht wird oder nicht. Dabei betrachten die Patienten nicht nur die Gesamtbewertung, sondern nehmen die einzelnen Bewertungsparameter genau unter die Lupe.



Online-Arztbewertungen beeinflussen die Arztwahl erheblich. Von den insgesamt 81 Prozent der Patienten, die schon einmal eine Arztbewertung im Internet gelesen haben, entscheiden sich rund 70 Prozent aufgrund einer Bewertung für oder gegen einen Arzt. Dabei zeigt eine im Auftrag von jameda durchgeführte online-repräsentative Studie, dass Patienten bei der Einschätzung der Bedeutung einer Online-Arztbewertung durchaus differenziert vorgehen.

So ist für die Mehrheit nicht nur die Durchschnittsnote des Arztes ausschlaggebend. 65 Prozent gleichen die Aussagekraft der Note mit der zugrundeliegenden Anzahl der Bewertungen ab. Außerdem achtet ein großer Teil der Patienten (64 Prozent) darauf, dass Bewertungen sachlich geschrieben sind.

Erwartungen decken sich mit Erfahrungen

Die intensive Auseinandersetzung mit Arztbewertungen scheint sich für die Patienten auszuzahlen: 77 Prozent geben an, dass sich ihre realen Erfahrungen in den Praxen mit dem in den vorab gelesenen Online-Arztbewertungen vermittelten Bild decken. Nur 19 Prozent hatten aufgrund der zuvor gelesenen Arztbewertungen mehr von dem Mediziner erwartet. Lediglich 4 Prozent der Patienten wurden positiv überrascht .

Für die Studie wurden in einer Online-Befragung 1002 Teilnehmer befragt. Erhebungszeitraum war vom 21. bis 27. Juli 2016. Die Ergebnisse der Studie sind repräsentativ für alle Internetnutzer ab 14 Jahren (online-repräsentativ).



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